OstWerkStadt

  • ist ein Projekt im ESF-Bundesprogramm Soziale Stadt – Bildung, Wirtschaft, Arbeit im Quartier (BIWAQ)
  • verknüpft die vielfältigen Angebote in den 5 WerkStädten mit zwei zentralen Anlaufstellen:
  • ergänzt die vielfältigen Initiativen und Projekte im Leipziger Osten um wichtige arbeitsmarktpolitische Handlungsansätze und Lösungen
  • unterstützt die Unternehmen der lokalen Ökonomie, darunter auch durch spezifische Angebote für die ethnische Ökonomie als eine Besonderheit im Leipziger Osten
  • bringt die Unternehmerinnen und Unternehmeran einen Tisch, damit sie sich gezielt für die Entwicklung ihres Standorts einbringen
  • unterstützt die Schaffung neuer Arbeits- und Ausbildungsplätze im Stadtteil
  • gibt Hilfe zur Selbsthilfe für Arbeitslose
  • unterstützt Arbeitsuchende, darunter auch durch spezielle Angebote für Personen mit Migrationshintergrund
  • fördert die Begegnung und Gemeinsamkeit aller Bewohner/-innen im Stadtteil
  • will die Lokale Ökonomie im Leipziger Osten voranbringen, denn eine gesunde Wirtschaft ist eine gute Grundlage für die positive Entwicklung im Stadtteil

OstWerkStadt ist eines der beiden Leitprojekte innerhalb der Wirtschaftsinitiative ostWERK im Leipziger Osten.

Das Handlungsfeld Wirtschaft und Arbeit mit der Wirtschaftsinitiative ostWerk bildet innerhalb des integrierten Handlungskonzeptes für das Programmgebiet Leipziger Osten einen entscheidenden Schwerpunkt: Die wirtschaftliche Entwicklung, insbesondere die Stabilisierung der Wirtschaftsstruktur in der Stadtteilökonomie, ist eine wesentliche Säule des angestrebten Nachteilsausgleiches.

Die Stadtteilökonomie im Leipziger Osten ist durch vorwiegend inhabergeführte Kleinstunternehmen im Handwerks-, Handels- und Dienstleistungssektor gekennzeichnet. Die Unternehmen erfüllen - mit marginalen Ausnahmen - die Kriterien der Definition kleiner und mittlerer Unternehmen (KMU).

In den vergangenen Jahren wurden intensive Kontakte mit den Akteuren der Lokalen Ökonomie geknüpft. Insbesondere durch die (aus dem Europäischen Fonds für Regionale Entwicklung und Mittel der Stadt Leipzig finanzierte) KMU Beihilfe wurden mehr als 600 Unternehmerinnen und Unternehmer kontaktiert; 800.000 € Fördermittel konnten mehr als 2 Mio € Investitionen initiieren, 150 neue Arbeitsplätze wurden geschaffen und ca. 200 gesichert.

Fazit

Lokale Ökonomie im Leipziger Osten:

  • kleinteilige Wirtschaftsstruktur, vorrangig inhabergeführte Klein- und Kleinstunternehmen im Dienstleistungsbereich
  • Beratungs- und Unterstützungsbedarf im unternehmerischen Handeln, vor allem zu strategischen Fragen der Unternehmensführung und zur betriebswirtschaftlichen Positionierung
  • Fördermitteleinsatz immer mit Beratung koppeln
  • Potenziale der ethnischen Ökonomie mit speziellen Handlungsansätzen erschließen und ausnutzen
  • Betriebliche Ressourcen erschließen, um Beschäftigungspotenziale auszunutzen
  • Existenzgründungen als Chance für den Stadtteil und seine Bewohner/-innen nutzen
  • Erfolgreiche Beratungs- und Begleitprozesse der KMU erfordern Transparenz, hohe Kommunikationsdichte und ein Vertrauensverhältnis

OstWerkStadt baut auf die bisher erreichten Erfolge auf. Das Projekt ermöglicht mit seinem stadträumlichen Ansatz, gemeinsam mit Unternehmen, mit Beschäftigen in den Unternehmen und mit Arbeitssuchenden neue Wege zu gehen

  • damit der Standort Leipziger Osten gestärkt wird,
  • damit sich die Unternehmen im Leipziger Osten entwickeln können
  • damit neue Beschäftigungsmöglichkeiten im Leipziger Osten geschaffen werden.